NEWS
23.11.2011 |
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ZUKUNFTSBRANCHE KREATIVWIRTSCHAFT - TIROLS KREATIVE AUF ÜBERHOLSPUR |
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Aktuelle Studie zur Tiroler Kreativwirtschaft |
Die gemeinsame Untersuchung der Wirtschaftskammer Tirol und der Standortagentur Tirol zeigt nicht nur die Unternehmensstruktur und Wertschöpfung der Tiroler Kreativwirtschaft, sondern auch die speziellen Rahmenbedingungen und Herausforderungen aus Sicht der Kreativunternehmen: Wie bewerten die Kreativunternehmen den Standort Tirol? Welche speziellen Unterstützungsmaßnahmen erwarten sie sich? Welche Aus- und Weiterbildungsangebote werden nachgefragt? Was kann die Politik tun, um die Rahmenbedingungen zu verbessern? Auf diese und weitere spannenden Fragen gibt die neue Studie Antworten.
Rund 8 % der Tiroler Unternehmen können der Kreativwirtschaft zugerechnet werden, das sind knapp 2.900 erwerbswirtschaftliche Kreativwirtschaftsbetriebe mit mehr als 7.800 Beschäftigten. Die Tiroler Kreativwirtschaftsunternehmen konnten im Jahr 2009 Umsätze von etwa € 895 Mio., 2% der Erlöse der gesamten Tiroler Unternehmen, lukrieren. Die Bruttowertschöpfung der Kreativunternehmen beträgt rund € 383 Mio. bzw. 2,7 % der Wertschöpfung aller marktorientierten Tiroler Unternehmen. Die vier größten Bereiche der Kreativwirtschaft sind Musik, Buch und künstlerische Tätigkeit, Werbung, Architektur sowie Software & Games.
23.11.2011 |
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DESIGN - WARUM UND WIE |
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Ein Leitfaden für Klein- und Mittelbetriebe |
"Die Zusammenarbeit mit Designern kann nur eine Bereicherung sein. Gerade für Unternehmen, die viele Jahre an einem Standort sind oder immer nur mit einem Produkt arbeiten und dadurch mit der Zeit betriebsblind werden. Da ist es besonders wichtig, sich auf neue Dinge einzulassen." - Wolfgang Rauber, wildwuchs - der Blumenladen im 2ten
Dies ist nur eine der positiven Rückmeldungen eines Unternehmers über die Zusammenarbeit mit einem Designer, die in dem soeben publizierten Leitfaden für Design der Wirtschaftskammer Wien zu finden ist. Die Publikation: "Design – warum und wie. Ein Leitfaden für Klein- und Mittelbetriebe" basiert auf den Erfahrungsberichten von achtzehn Unternehmer, die im Zuge der VIENNA DESIGN WEEK an dem Kooperationsprojekt "Passionswege" beteiligt waren. Die Veröffentlichung zeigt den offenkundigen Mehrwert von Designleistungen für Unternehmen auf.
Der Leitfaden "Design – warum und wie" erzählt erfrischend ehrlich und selbstkritisch von den Erfahrungen, die Unternehmer aus verschiedenen Branchen bei ihrer Zusammenarbeit mit Designern gemacht haben. Nicht jede Kooperation endete in einer langjährigen Partnerschaft, bei manchen "Zwangsehen" sprang der Funke nicht über. Die meisten jedoch haben das Projekt genossen und davon profitiert.
18.11.2011 |
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WIFO-WERBEKLIMAINDEX: |
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Werbewirtschaft trotzt der Krisenstimmung |
Sery-Froschauer: "Jedes 4. Unternehmen will Personal aufnehmen, doch 68 % der Unternehmer orten Qualifikationsmängel bei Berufseinsteigern" – Defizite bei der Textsicherheit
"Österreichs Werbewirtschaft entwickelt sich entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend weiterhin positiv", betont Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation, zur aktuellen Auswertung des WIFO-Werbeklimaindex und ergänzt "Die Ergebnisse sind überraschend positiv. Während andere Branchen, wie beispielsweise die exportorientierte Industrie, schwächeln, überwiegen unter den Werbeunternehmern die Optimisten."
Nachfrage nach Werbedienstleistungen hat im 3. Quartal weiter zugenommen - Gerhard Schwarz vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) schildert die Ergebnisse im Detail: "Die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Werbung und Marktkommunikation hat im 3. Quartal weiter zugenommen." 37 Prozent der befragten Unternehmer berichten im November 2011 von einem Anstieg, gegenüber neun Prozent, die sich mit rückläufiger Nachfrage konfrontiert sehen. Auch die Geschäftslage der Werbewirtschaft hat sich positiv entwickelt: Rund 30 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einer verbesserten Geschäftslage: Dem stehen wiederum neun Prozent gegenüber, deren Geschäftslage sich verschärft hat. Die Auftragslage ist weiterhin gut: 76 Prozent der Unternehmen melden ausreichende oder sogar mehr als ausreichende Auftragsbestände. Ihre Kapazitäten haben die Werbetreibenden mit 89 Prozent gut ausgelastet. 27 Prozent geben sogar an, ihre Kapazitäten voll ausgelastet zu haben.
17.11.2011 |
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101 EPU IM PORTRAIT: |
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WKO holt erfolgreiche Solo-Unternehmen vor den Vorhang |
Leitl: "Wir wollen EPU Anreize geben, um zu wachsen" - Hochhauser: "Kleinste Unternehmen haben gewichtigen Platz am heimischen Standort"
Österreichs Wirtschaft ist stark von Ein-Personen-Unternehmerinnen und Unternehmern (EPU) geprägt. 238.000 Solo-Betriebe gibt es hierzulande. Um die Sichtbarkeit der EPU in der Öffentlichkeit zu stärken, haben die Wirtschaftskammern Österreichs ein Buchprojekt umgesetzt: Unter dem Titel "101 Gesichter – 101 EPU im Portrait" holt die WKO die erfolgreichsten Solo-Unternehmen vor dem Vorhang. Am 15.11.2011 wurde dieses Buch in der WKÖ-Sky-Lounge präsentiert.
Mut zum Unternehmertum - "Ein-Personen-Unternehmer tragen hohes Risiko, viel Verantwortung, sie haben weniger Urlaub als der Durchschnitt der Bevölkerung, sind weniger oft krank und leben drei Jahre länger. Wer sich heute als Unternehmer durchs Leben schlägt, hat Mut, Selbstbewusstsein und Standfestigkeit", zeigte sich Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl von den EPU und ihrem Mut zum Unternehmertum beeindruckt. "Wir wissen, wo sie der Schuh drückt und die Wirtschaftskammern wollen sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Egal ob sie ohne Mitarbeiter langfristig erfolgreich sein wollen oder auf Wachstumskurs sind." Der WKÖ-Präsident hob im Bereich der sozialen Absicherung die Betriebshilfe als Stütze für die EPU und die Lohnnebenkostenförderung hervor, die für den ersten eigenen Mitarbeiter im ersten Jahr gilt: "Wir wollen den EPU Anreize geben, um zu wachsen."
17.11.2011 |
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Studie: DER KREATIV-MOTOR FÜR REGIONALE ENTWICKLUNG |
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Kunst- und Kulturprojekte und die EU-Strukturförderung in Österreich |
Die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) in Auftrag gegebene Studie "Der Kreativ-Motor für regionale Entwicklung – Kunst-und Kulturprojekte und die EU-Strukturfonds in Österreich" belegt erstmals, dass die EU-Gelder für die Regionalentwicklung in Österreich einen wesentlichen Beitrag zur Kunst- und Kulturförderung leisten und die Kreativwirtschaft unterstützen. Im Untersuchungszeitraum 2007-2010 haben 534 Projekte rund € 80 Millionen EU-Mittel erhalten.
Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft schaffen einen Mehrwert für europäische Regionen: sie sind Motoren für wirtschaftliche Dynamik, weisen überdurchschnittliches Wachstum auf, fördern Kreativität, Innovation und Unternehmergeist sowie Standortattraktivität, Lebensqualität, Wohlbefinden und kulturelle Vielfalt.