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ZWEITER ÖSTERREICHISCHER KREATIVWIRTSCHAFTBERICHT |
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Wirtschaftliche Situation im europäischen Vergleich 2006 |
Seit der Vorlage des Ersten Österreichischen Kreativwitschaftsberichtes (2003) wurden auf dem Gebiet der Kreativwirtschaft neue Impulse und Initiativen gesetzt. Um diese Fortschritte und Veränderungen, sowie das - nach wie vor - bestehende Potential der Kreativwirtschaft entsprechend zu erfassen, wurde auf Basis des Ersten Österreichischen Kreativwirtschaftsberichtes der Zweite Österreichische Kreativwirtschaftsbericht erarbeitet. Während der Erste Österreichische Kreativwirtschaftsbericht erstmals für Österreich den Begriff "Kreativwirtschaft" defininiert und seine wirtschaftliche Bedeutung aufzeigt, wurde im Zweiten Kreativwirtschaftsbericht die österreichspezifische Definition dieses bedeutenden Wirtschaftsbereiches überprüft und weiter entwickelt, die aktuelle wirtschaftliche Situation der heimischen Kreativwirtschaft dargestellt und mit jenen anderer europäischer Länder verglichen.
Die beiden Berichte wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit,des Staatssekretariats für Kunst und Medien sowie der Wirtschaftskammer Österreich von der KMU FORSCHUNG AUSTRIA (KMFA) und dem Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (IKM) erstellt.
Der Zweite Österreichische Kreativwirtschaftsbericht zeigt viele interessante Fakten, Trends und Zahlen auf, wie z.B.:
- den kontinuierlichen Anstieg der Unternehmenszahl sowie der Erlöse und Erträge.
- 28.700 privatwirtschaftliche Unternehmen mit 101.600 Beschäftigten zählen zur österreichischen Kreativwirtschaft, was einem Anteil von etwa einem Zehntel an der gesamten österreichischen Unternehmenspopulation entspricht.
- Kreativwirtschaft ist - nach wie vor - ein beachtlicher und wichtiger Impulsgeber für andere Wirtschaftsbereiche und Regionen.